Satzungen - Anglerverein Sylt

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I. Satzung
§ 1 Name und Sitz, Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen Anglerverein Sylt e.V. Er hat seinen Sitz in Westerland und ist in das Vereinsregister des Amtsgericht Niebüll unter der Nr. 152 eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Zweck und Aufgabe
Der Verein ist eine auf die innere Verbundenheit und Liebe zur Natur aufgebaute Anglergemeinschaft. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Verbreitung und Verbesserung des Angeln durch
a - Hege und Pflege des Fischbestandes in den Vereinsgewässern
b - Abwehr und Bekämpfung schädlicher Einflüsse und Einwirkungen auf den Fischbestand und die Gewässer
c - Beratung und Förderung der Mitglieder in allen mit den Angeln Zusammenhängenden Fragen durch Vorträge, Kurse und Lehrgänge
d - Aktive Mitarbeit in Fragen des Umwelt-, Gewässer-, Natur- und Tierschutzes
e - Ausübung des Turnierwurf- und Castingsportes zur körperlichen Ertüchtigung der Mitglieder, nach den Regeln des Verbandes Deutscher Sportfischer
f - Förderung der Jugendarbeit verwirklicht
§ 3 Mittelverwendung
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus den Mitteln des Vereins. Vereinsmittel zu Vereinsveranstaltungen und Ehrengaben wie z.B. Ehrennadeln, Ehrenteller usw. sind keine Zuwendungen im Sinne dieser Bestimmung.
§ 4 Mitgliedschaft
Vereinsmitglieder können natürliche, volljährige Personen, aber auch juristische Personen werden. Jugendliche von 12 - 18 Jahren bedürfen der Erlaubnis der gesetzlichen Vertreter und gehören der Jugendgruppe des Vereins an. Stimmberechtigt sind Mitglieder erst ab der Volljährigkeit. Die Mitgliedschaft zum Verein umfasst gleichzeitig die Mitgliedschaft im Verband Deutscher Sportfischer und des zuständigen Landesverbandes. Über einen schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Aufnahmegesuchs ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragssteller Gründe mitzuteilen.
§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet
a - mit dem Tod des Mitgliedes
b - durch freiwilligen Austritt
c - Ausschluss aus dem Verein,
oder
d - Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er ist nur zum Schluss des Kalenderjahres zulässig.
Ein Mitglied kann durch Vorstandsbeschluss mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Vereinsinteressen oder Satzungsinhalte verstossen hat.
Als ein Grund zum Ausschluss gilt auch ein unfaires, unkameradschaftliches Verhalten gegenüber anderen Vereinsmitgliedern.
Anstatt auf Ausschluss kann der Vorstand auf eine zeitweilige Entziehung der Vereinsrechte oder Angelerlaubnis auf allen oder nur bestimmten Vereingewässern erkennen.
Das Mitglied kann zudem auf Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden, wenn es trotz Mahnung und ohne hinreichende Begründung mit seinem Beitrag oder sonstigen Verpflichtungen drei Monate im Rückstand ist. Gegen den schriftlich zugestellten Ausschließungs- bzw. Entscheidungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an den Ehrenrat zu. Die Berufung muss innerhalb von einem Monat nach Zustellung des Beschlusses beim Vorstand oder Ehrenratsvorsitzenden schriftlich mit Begründung eingelegt werden. Der Ehrenrat entscheidet endgültig.
Wird Berufung nicht oder nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als Unterwerfung unter den Ausschließungsbeschluss, so dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.
§ 6 Mitgliedsbeiträge
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und die Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.
Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Studenten, Wehrpflichtige, Zivildienstleistende und volljährige Auszubildende zahlen auf schriftlichen Antrag den halben Jahresbeitrag. Ein Nachweis ist erforderlich.
§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder
1. Die Mitglieder sind berechtigt
a - die vereinseigenen und vom Verein gepachteten Gewässer waidgerecht zu beangeln,
b - alle vereinseigenen Anlagen (Stege usw.) zu benutzen
c - die Veranstaltungen des Vereins zu besuchen und an öffentlichen Vorstandssitzungen teilzunehmen.
2. Die Mitglieder sind verpflichtet
a - Zweck und Aufgaben des Vereins zu erfüllen und zu fördern,
b - die fälligen Mitgliedsbeiträge pünktlich abzuführen und sonstige beschlossene Verpflichtungen zu erfüllen,
c - das Angeln im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der festgelegten Bedingungen in der Gewässerordnung auszuüben, sowie auf die Befolgung der gesetzlichen Vorschriften und Bedingungen auch bei anderen Mitgliedern zu achten,
d - sich den Aufsichtspersonen und Fischereiaufsehern auf Verlangen auszuweisen und deren Anordnungen zu befolgen,
e - Arbeitsdienst zur Erhaltung, Verbesserung und Erneuerung der Vereinsanlagen und zur Pflege der Gewässer zu leisten.
3. Die Rechte der Mitglieder ruhen, falls fällige Beiträge oder sonstige Verpflichtungen nicht durch Quittungsmarken oder andere Zahlungsbeläge nachgewiesen werden können.
§ 8 Organe des Vereins
- der Vorstand
- die Mitgliederversammlung
§ 9 Vorstand
Der Vorstand besteht aus
- dem geschäftsführenden Vorstand
- dem erweiterten Vorstand
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen hat Einzelvertretungsbefugnis, die des 2. Vorsitzenden wird jedoch im Innenverhältnis auf den Fall der Verhinderung des 1. Vorsitzenden beschränkt.
Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem
- 1. Vorsitzenden
- 2. Vorsitzenden
- Schatzmeister
- Schriftführer
- Gewässerobmann
Der erweiterte Vorstand besteht aus dem
- geschäftsführenden Vorstand
- Referenten für Meeresangeln
- Referenten für Süßwasserangeln
- Sportwart für Casting- und Turnierwurf
- Jugendgruppenleiter
- Pressewart
- Naturschutzbeauftragter
- Gewässerwarten
- Fischereiaufsehern
Weibliche Vorstandsmitglieder tragen die entsprechende weibliche Bezeichnung.
§ 10 Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstandes
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere
- die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie die Aufstellung der Tagesordnung
- das Ausführen von Beschlüssen der Mitgliederversammlung, Vorbereitung eines Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes, Vorlage der Jahresplanung
- die Beschlussfassung über Aufnahmeanträge, Ausschlüsse von Mitgliedern.
§ 11 Wahl des Vorstandes
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt.
Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden.
Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Zeit von 4 (vier) Jahren gewählt.
Der Vorstand bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.
§ 12 Vorstandssitzungen
Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom 1. oder 2. Vorsitzenden einberufen wurden.
Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 2/3 seiner Mitglieder anwesend sind.
Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit.
§ 13 Ehrenrat
Der Ehrenrat des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden und zwei Beisitzern.
Vorstandsmitglieder können nicht Mitglieder des Ehrenrates sein.
Der Ehrenrat ist auf der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit für 4 (vier) Jahre zu wählen.
Der Ehrenrat hat die Aufgabe
- in seiner Eigenschaft als Schlichtungsausschuss alle Streitfälle unter den Mitgliedern zu schlichten, sobald er dazu vom Vorstand oder einem Mitglied des Vereins aufgerufen wird.
- auf Grund der Schlichtungs- und Ehrenratsordnung des Vereins, auf Antrag des Vorstandes oder einem Mitglied des Vereins, Ehrenratsverfahren durchzuführen.
§ 14 Mitgliederversammlung
In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied - auch ein Ehrenmitglied - eine Stimme.
Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechtes auf andere Mitglieder ist nicht zulässig.
Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig
- Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes
- Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und über die Vereinsauflösung
- Ernennung von besonders verdienstvollen Mitgliedern zu Ehrenmitgliedern
- weitere Aufgaben, soweit sich dieses aus der Satzung oder nach Gesetz ergeben.
Mindestens einmal im Jahr, im 1. Quartal, findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.
Sie wird vom Vorstand mindestens 2 (zwei) Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung durch die Tagespresse schriftlich eingeladen.
Außerordentliche Mitlgiederversammlungen sind auf Antrag der Mitglieder einzuberufen, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe verlangt.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst; Satzungsänderungen und Beschlüsse über die Vereinsauflösung bedürfen einer 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an.
Stimmenenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
§ 15 Protokollierung
Über den Verlauf der Mitgliederversammlung und Vorstandsversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer (Protokollführer) zu unterzeichnen ist.
§ 16 Rechnungsprüfer
Von der Mitgliederversammlung werden 2 (zwei) Revisoren für das laufende Geschäftsjahr gewählt, von denen jedes Jahr einer ausscheiden muss.
Revisoren dürfen kein Amt im Verein bekleiden. Die Revisoren überwachen die Kassengeschäfte des Vereins.
Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten.
§ 17 Jugendgruppe
Die Angelegenheiten der Jugendgruppe werden durch die Jugendordnung geregelt, die vom Vorstand des Vereins festgelegt und von der Mitgliederversammlung gebilligt wird.
Die Jugendordnung kann von der Satzung abweichende Bestimmungen enthalten.
§ 18 Auflösung des Vereins
Das bei der Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, nach Tilgung der Verbindlichkeiten, verbleibende Vermögen fällt an die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
§ 19 Ermächtigung
Der 1. Vorsitzende des Vereins ist ermächtigt, etwaige zur Genehmigung der Satzung und zur Eintragung des Vereins erforderliche formelle Veränderungen und Ergänzungen der Satzung vorzunehmen.
§ 20 Inkrafttreten
Die Bestimmungen dieser Satzung treten am 01. Juli 1995 in Kraft. Gleichzeitig wird die bisherige Satzung aufgehoben.

II. Gewässerordnung

§ 1 Allgemeines
Die Gewässerordnung gilt für alle vereinseigenen und angepachteten Gewässer. Sie regelt die Ausübung der Fischerei durch den organisierteen Angler sowohl im zwischenmenschlichen und kameradschaftlichen Bereich, wie auch im Verhalten gegenüber der Kreatur.
Das Fischereigesetz ist zu beachten.
§ 2 Verhalten der Angler am Wasser
Das Verhalten der Angler untereinander soll durch Kameradschaft bestimmt sein.
Der Abstand, der zum Angelplatz eines anderen Anglers eingehalten werden soll, soll in der Regel so groß sein, dass eine gegenseitige Störung unterbleibt.
Angler sind untereinander zur gegenseitigen Hilfe verpflichtet.
Die Bestimmungen des Uferbetretungsrechts sind genau zu beachten.
Das Legen von Reusen, stellen von Netzen, Aalstechen bzw. -heben und das Nachtschnurlegen ist verboten.
§ 3 Uferbetretungsrecht
a) Für alle vereinseigenen und gepachteten Gewässer:
Nistplätze der am Wasser brütenden Vögel sind vor Störungen zu bewahren.
Das Naturschutz-, Landschaftsschutz- und Tierschutzgesetz ist zu beachten.
Jeder Angler ist verpflichtet, seinen Angelplatz sauber zu halten und zu verlassen, auch wenn der Abfall nicht von ihm stammt.
Zelten, sowie mutwilliges zerstören von Grasflächen und Getreidefeldern ist untersagt.
Bei Zuwiderhandlungen erfolgt Strafanzeige und sofortiger Ausschluss aus dem Verein.
b) Siel:
Jeder Angler hat sich an der Oberkante des Sielverlaufes in angemessenem Abstand zu den angrenzenden Grundstücken aufzuhalten.
Das Befahren der Wiesen und Felder mit Fahrzeugen jeglicher Art, auch bei erteilter Ausnahmegenehmigung der Eigentümer der Grundstücke, ist strengstens Verboten!
Bei Zuwiderhandlungen erlischt die Angelerlaubnis.
c) Baggerkuhle im Rantum-Becken:
Für die Baggerkuhle gelten ausdrücklich die Bestimmungen des jeweils gültigen Pachtvertrages in Verbindung mit der LVO vom 29.11.1983.
Über das Betretungsrecht hat sich jeder Angler vor Angelbeginn zu informieren.
d) Nösse:
Die Nössekuhle liegt im Landschaftsschutzgebiet, die Bestimmungen des Landschaftschutzes sind zu beachten.
§ 4 Fischereiaufseher / Kontrolleure
Anordnungen der Fischereiaufseher und der Kontrolleure sind zu befolgen.
Alle Angler sind gehalten, sie bei ihrer Tätigkeit zu unterstützen.
Die Fischereiaufseher und Kontrolleure haben sich vor ihrer Tätigkeit auszuweisen.
§ 5 Gesetzlich verlangte Ausweise
Jeder Angler hat am Wasser die gesetzlich vorgeschriebenen Ausweispapiere
- den Jahresfischereischein
- den Mitgliedsausweis mit Angelerlaubnisschein
- sowie das Fangblatt
mit sich zu führen.
§ 6 Erlaubte Geräte
Für alle Pacht- und Eigengewässer gelten folgende Bestimmungen:
Max. 4 (vier) Ruten mit je 1 (einem) Haken. Es dürfen max 2 (zwei) Ruten auf Raubfisch ausgelegt sein.
Mit der Senke (Max. 1m x 1m) dürfen nur Köderfische gehoben werden!!!
Der Angler darf sich nicht weiter von seinen Angeln entfernen, als es seinem optischen und akustischen Wahrnehmungsvermögen entspricht, um bei einem Biss sofort eingreifen zu können.
Das Tierschutzgesetz ist zu Beachten.
Es ist verboten, die Aufsicht der Angeln anderen Anglern zu übertragen.
Unbeaufsichtigtes Angelgerät am Gewässer wird eingezogen.
Der Vorstand behält sich weitere Vorgehensweisen vor.
§ 7 Behandlung des Fisches
Gefangene maßige Fische sind zu betäuben, zu töten und dann vom Haken zu nehmen.
Werden untermaßige Fische gefangen, sind sie unverzüglich mit gebotener Sorgfalt (z.B. nasse Hände) ohne Rücksicht darauf ob verletzt, unverletzt oder tot, in das Fanggewässer zurückzusetzen.
§ 8 Fangblätter
Fangblätter sind für die Erstellung einer Fangstatistik und für die Gewässerbewirtschaftung (Besatzmaßnahmen usw.) unentbehrlich.
Die Fangstatistik stellt unter anderem auch ein Beweismittel bei Schadensanforderungen dar. Jeder Angler muss deshalb Fangblätter führen und diese bis zum 30.11. eines jeden Jahres beim Vorstand abliefern.
Fische, die einer zahlenmäßigen Fangbegrenzung unterliegen, sind sofort nach dem Fang und der waidgerechten Versorgung in das Fangblatt einzutragen.
§ 9 Fangbeschränkungen, Mindestmaße , Schonzeiten
Hecht: 2 Stück/Tag mind. 50 cm
Schnonzeit vom 01.01. - 30.04. (außer Rantum Becken)
Karpfen: 2 Stück/Tag mind. 35 cm
Schleie: mind. 27 cm
Forellen: 4 Stück/Tag
Zander: mind. 50 cm
Schonzeit 01.05. - 15.06.
Während der Schonzeit ist das Angeln mit allen künstlichen Ködern, Fischfetzen und Köderfischen verboten.
§ 10 Besonderheiten
Das Angeln mit lebendem Köderfisch ist in allen vereinseigenen und angepachteten Vereinsgewässern verboten.
Das Hältern von gefangenen Fischen ist in allen vereinseigenen und angepachteten Vereinsgewässern verboten.
Hunde dürfen an die vereinseigenen und angepachteten Vereinsgewässer nicht mitgenommen werden.
Das Einbringen von Booten und Stegen in die vereinseigenen und angepachteten Vereinsgewässern ist nur mit Zustimmung des Vorstandes erlaubt.
§ 11 Inkrafttreten
Die Gewässerordnung ist Bestandteil der Satzung des Anglerverein Sylt e.V. und tritt am 23.Januar 1994 in Kraft.
Ergänzungen
Das Fliegenfischen bleibt in allen Vereinsgewässern ganzjährig erlaubt.
Während der Schonzeiten (Hecht und Zander) darf aber die max. Hakengröße der Fliege (Nassfliege oder Nymphe) Größe 10 nicht unterschreiten.
Beschlossen anlässlich der Jahreshauptversammlung vom 22. Januar 1995.

Schlichtungs- und Ehrenratsordnung
§ 1
Das Schlichtungsverfahren ist formlos. Im Falle der gütlichen Einigung ist eine Niederschrift zu fertigen, von den Beteiligten zu unterschreiben und dem Vereinsvorstand zu übergeben. Kommt eine Schlichtung nicht zu stande, können die Beteiligten die Entscheidung des Vorstandes anrufen.
Die Entscheidung des Vorstandes ist endgültig.
§ 2
Der Ehrenrat wird gemäß der Satzung tätig.
§ 3
Ein Mitglied des Schlichtungs- und Ehrenrates kann wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt werden. Der Ablehnungsantrag ist dem Vorsitzenden vor Beginn der Verhandlung vorzutragen. Ein späterer Ablehnungsantrag ist nur zulässig, wenn nachgewiesen wird, dass eine frühere Antragsstellung nicht möglich war. Über den Ablehnungsantrag entscheidet der Vorsitzende, der die Verhandlung führt. Wird er selbst abgelehnt, so entscheidet der Ehrenrat in seiner Gesamtheit. Im Verhinderungsfall oder in einem begründeten Ablehnungsfall wird das Verfahren von den jeweiligen Stellvertretern durchgeführt.
§ 4
Der Vorsitzende des Ehrenratsverfahrens gibt dem Beschuldigten, dem Ankläger sowie dem Vorstand von der Eröffnung des Verfahrens Kenntnis. Die Mitteilung an den Beschuldigten muss die Beschwerdepunkte enthalten und die Aufforderung, sich innerhalb einer angemessenen Frist auf die Anschuldigung unter Benennung von Zeugen und Angabe sontigen Beweismaterials schriftlich zu äußern. Si muss ferner den Hinweis enthalten, dass eine Vertretung durch befufliche Rechtsvertreter unzulässig ist.
Der weitere Gang des Verfahrens wird vom Vorsitzenden des Ehrenrats bestimmt. Er kann die nötigen Auskünfte und Nachforschungen schriftlich einholen oder einen Beisitzer hierzu beauftragen. Er kann auch den Weg der Vernehmung in einer Verhandlung beschreiten.
Sobald der Tatbestand als genügend geklärt angesehen werden kann, lädt der Vorsitzende des Verfahrens die Beteiligten zu einem Verhandlungstermin schriftlich ein.
Auch dem Vereinsvorsitzenden muss eine Mitteilung zugesandt werden, damit dieser selber im Termin erscheinen oder sich durch ein anderes Vorstandsmitglied vertreten lassen kann, wenn er es für nötig hält.
Zwischen der Absendung der Ladung durch eingeschriebenen Brief und dem Verhanglungstage muss eine Frist von mind. 14 Tagen liegen.
Die Ladung ist an die letzte, dem Verein bekannte Anschrift der Beteiligten zu senden. Sie muss die Mitteilung enthalten, dass auch die Abwesenheit des Empfängers verhandelt wird sowie auch entschieden wird.
Dem Beschuldiglten ist auf seinen Antrag Einsichtigen in die Akten zu gewähren.
§ 5
Die Verhandlung ist vereinsöffentlich. Alle Beteiligten und Zeugen sind bei Beginn derselben hierauf hinzuweisen.
§ 6
Die Urteilsfindung erfolgt in Abwesenheit der Beteiligten durch Abstimmung der erkennenden Mitglieder des Ehrenrates. Das Urteil ist schriftlich auszufertigen und zu begründen. Die erkennenden Mitglieder des Ehrenrates haben es zu unterzeichnen. Es ist in vierfacher Ausfertigung dem Vereinsvorstand zu übergeben.
§ 7
Der Vorstand entscheidet durch Beschluss darüger, ob das Urteil nur den Beteiligten zugestellt oder in der Vereinsversammlung bekant gegeben werden soll. Die endgültige Entscheidung wird durch den Vorstand vollzogen.
Beschlossen auf der Jahreshauptversammlung vom 22.01.1983

Jugendordnung des Anglerverein Sylt e.V.
§ 1 Mitgliedschaft
Mitglied der Anglerjugend des Anglerverein Sylt e.V. sind Jugendlichen gemäß § 4 der Vereinssatzung.
§ 2 Aufgaben
Aufgaben der Vereinsjugend sind
a) die Pflege des waidgerechten Angelns im Sinne einer ausgewogenen Nutzung der Fischbestände
b) die aktive Mitarbeit in allen Umwelt-, Gewässer-, Landschafts-, Natur-, Fischerei- und Tierschutzfragen,
c) die Durchführung und Förderung von Ausbildungsveranstaltungen, einschließlich des Castingsports
d) die Zusammenarbeit mit anderen Jugendorganisationen.
§ 3 Eigenständigkeit
Die Vereinsjugend führt und verwaltet sich selbstständig und entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel in eigener Zuständigkeit. Die Vereinsjugend verhält sich bei Fragen der Parteipolitik, der Religion und der Rasse neutral.
§ 4 Vorstand der Vereinsjugend
Der Vorstand der Vereinsjugend setzt sich zusammen aus:
a) dem Jugendgruppenleiter
b) dem stellv. Jugendgruppenleiter
c) dem Jugendsprecher
d) dem Kassenwart
e) dem Schriftführer
(weibliche Vorstandsmitglieder tragen die entsprechende weibliche Bezeichnung)
Die Jugendgruppenleiter werden von Verein der Jugendgruppe vorgeschlagen und von der Jahreshauptversammlung der Vereinsjugend auf vier Jahre mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Jugendlichen gewählt. Nach der Wahl erfolgt die Bestätigung im Verein von der Hauptversammlung. Der Jugendsprecher, der Kassenwart und der Schriftführer werden aus den Reihen der Vereinsjugend für zwei Jahre gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, hat der Vorstand der Vereinsjugend das Recht, diese Position kommissarisch bis zur satzungsgemäßen Neuwahl zu besetzen. Die Jugendgruppenleiter sind Mitglieder des Gesamtvorstandes. Sie vertreten die Interessen der Vereinsjugend nach innen und außen.
§ 5 Aufnahme von Mitgliedern
Die Aufnahme von Mitgliedern ist in § 4 der Vereinssatzung geregelt.
§ 6 Ende der Mitgliedschaft
Die Beendigung der Mitgliedschaft ist in § 5 der Vereinssatzung geregelt.
§ 7 Beiträge
Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird im § 6 der Vereinssatzung geregelt.
§ 8 Kassenprüfung
Der Kassenwart ist verpflichtet alle Einnahmen und Ausgaben in Zusammenarbeit mit den Jugengruppenleitern laufend und ordnungsgemäß zu buchen. Die erstellte Jahresrechnung ist vor der Jugendjahreshauptversammlung von den Jugendgruppenleitern auf Richtigkeit zu kontrollieren und abzuzeichnen. Die Kasse wird von den Revisoren des Vereins mit der Hauptkasse zusammen geprüft.
§ 9 Versammlung der Vereinsjugend
Die Vereinsjugend führ im Laufe eines Kalenderjahres eine Jahreshauptversammlung durch, sie findet in einem der letzten drei Monate des Jahres statt. Außerordentliche Hauptversammlungen können gemäß § 14 der Vereinssatzung einberufen werden, wenn dies mind. 1/3 der Mitglieder der Jugendgruppe fordert. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der Anwesenden gefasst.
§ 10 Gültigkeit
Die Jugendordnung gilt in Verbindung mit der Vereinssatzung und weiteren Ordnungen des Vereins. Die Jugendordnung tritt am 16. Februar 1997 in Kraft. Gleichzeitig wird hiermit die bisherige Jugendordnung aufgehoben.
 
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